Und was du getrost zu Hause lassen kannst
Die Schwangerschaft neigt sich dem Ende zu, der Nestbautrieb setzt ein und plötzlich steht diese eine große Frage im Raum: Was gehört eigentlich in die Kliniktasche?
Wenn du im Internet nach Packlisten suchst, stößt du schnell auf endlose Aufzählungen. Da wird von der Duftkerze bis zum eigenen Kopfkissen alles empfohlen. Als Doula begleite ich Frauen auf dem Weg zu ihrer Geburt. Ich habe im Kreißsaal und auf der Wochenbettstation schon alles gesehen – von Koffern, die so groß waren wie für einen dreiwöchigen Karibikurlaub, bis hin zu Mamas, denen das Wichtigste fehlte.
In diesem Beitrag zeige ich dir eine minimalistische, aber hocheffektive Packliste. Wir konzentrieren uns auf die Dinge, die dir echten Komfort schenken und die Geburt sowie die ersten Tage im Wochenbett wirklich erleichtern.
Was du getrost zu Hause lassen kannst (Der "Kofferraum-Ballast")
- Zu viele Bücher oder Laptops: Du wirst mit Kuscheln, Kennenlernen und Ausruhen beschäftigt sein. Mehr als dein Smartphone für die ersten Fotos brauchst du in der Regel nicht.
- Elegante Kleidung: Deine normale Jeans wird dir direkt nach der Geburt noch nicht wieder passen. Bleibe konsequent bei gemütlicher Oversize-Kleidung.
- Parfüm oder stark duftende Duschgels: Dein Baby orientiert sich in den ersten Wochen komplett über seinen Geruchssinn. Es möchte dich riechen, nicht dein Parfüm.
Mein Doula-Tipp zum Schluss: Packe deine Kliniktasche idealerweise rund um die 36. Schwangerschaftswoche. Beschrifte die Tasche oder sage deinem Partner/deiner Partnerin genau, wo was liegt, damit im Ernstfall niemand panisch suchen muss.
Ich wünsche dir eine selbstbestimmte, wunderschöne und kraftvolle Geburt!
Herzlich,
Deine Doula Vanessa